Shakespeare-Spiele

Shakespeare-Spiele

Ohje – Leider spielen wir im Jahr 2025 nicht!

Die großen Klassiker volksnah – dass ein solches Konzept funktionieren kann und große, anspruchsvolle Inszenierungen entstehen können, das garantiert Regisseur Daniel Leistner nun schon seit vielen Jahren.

Die großen Klassiker volksnah – dass ein solches Konzept funktionieren kann und große, anspruchvolle Inszenierungen entstehen können, das garantiert Regisseur Daniel Leistner nun schon seit vielen Jahren. Als Intendant der Faust-Festspiele Kronach zeigte er von 1995 bis 2015 jedes Jahr einige der größten Klassiker der Weltliteratur in klaren, verständlichen, volksnahen Fassungen, die extrem unterhaltsam und für jeden absolut begreifbar waren. Seine „Faust I“-Inszenierung lief dort 20 Jahre lang mit großem und gleichbleibendem Erfolg.

Und auch als Intendant der Shakespeare-Spiele-Ludwigsstadt setzt er diese Tradition erfolgreich fort.

Bei Leistner gibt es kein abgehobenes und verkopftes Theater, sondern Theater für alle – packend, spannend, unterhaltsam und vollkommen verständlich. Leistner kürzt die Stücke, aber die Geschichte, die Substanz bleibt immer erhalten und wird voller Spielfreude, Energie und Emotionalität auf die Bühne gebracht.

Leistners Produktionen sind – bei allem Witz und aller Ironie – echte und hochwertige Klassiker-Interpretationen. Schließlich ist Daniel Leistner nicht nur Autor, Regisseur und Schauspieler, sondern auch Literatur- und Theaterwissenschaftler.

Nürnberger Nachrichten Kommentar

Leistner will Spaß auf die Bühne bringen, Unterhaltung pur, zumindest nichts Langweiliges. Ein voller Erfolg bei den Zuschauern.

Bayerisches Fernsehen, Frankenschau Kommentar

Theater unplugged!

Wiener Zeitung Kommentar

Leistners Inszenierungen bedienen sich aller nur gängigen Theatermittel. Dabei gleiten sie nie ins Banale ab, bleiben immer komisch oder poetisch, humorvoll oder tragisch. Alles ist Theater im besten Sinne des Wortes.

Freie Presse, Chemnitz Kommentar

Leere Besucherränge braucht Leistner nicht zu fürchten. Denn für ihn gilt: Theater muss wie Kino sein! So haben all seine Inszenierungen Spielfilmlänge, sind temporeich, unterhaltsam und niemals langweilig.

Westfalen-Blatt Kommentar

Leistner verlangt seiner Truppe kraftvolles, scharf pointiertes Spiel ab – ohne Kompromisse.

Kurier, Wien Kommentar

Nichts ist nur gut, nichts ist nur böse in Daniel Leistners Theater. Nichts steht, nichts fällt unter Begriffe.

Abendzeitung, Nürnberg Kommentar

Zwischen Wahn, Witz und Wirklichkeit.

Coburger Tageblatt Kommentar

Leistner gewinnt mit filmischer Bildmacht vieles an unmittelbarer emotionaler Tiefe.

Kieler Nachrichten Kommentar

Leistners Theateraufführungen spritzen meistens vor ungebremster Lustigkeit – meisterhaft bunte Abende.

„Ludwigsstadt wird Festspielstadt!“   Bayerisches Fernsehen

„Stehende Ovationen, tosender Jubel – „Shakespeare in Ludscht“ legt eine gelungene Premiere hin.“   Neue Presse, Coburg

„Ludscht macht Spaß. Das war dem Publikum circa zehn Vorhänge wert und stehende Ovationen.“   Fränkischer Tag, Bamberg

„Die Ludwigsstädter haben ein Stück Theatergeschichte geschrieben.“   Ostthüringer Zeitung

„Mit Daniel Leistner und dem Ludwigsstädter Ensemble haben die „Beiden Veroneser“ das Festspielpublikum bestens unterhalten.“ TV Oberfranken

„Der Ludschter Dialekt – ein prima Mittel, um der Genialität der bildhaften Sprache Shakespeares und der authentischen Tiefe seiner Charaktere gerecht zu werden.“ Radio Bayern 1

William Shakespeare kam am 26. April 1564 in Stratford-on-Avon zur Welt. Sein Vater war ein wohlhabender Bürger der Landgemeinde, seine Mutter stammte aus dem Landadel. 

Shakespeare besuchte in Stratford die Schule und heiratete achtzehnjährig Ann Hathaway. Sechs Monate später wurde die Tochter Susanne geboren, zwei Jahre danach die Zwillinge Hamnet und Judith.

Um 1578 verließ Shakespeare Stratford und ging nach London, wo er bald in engem Kontakt mit dem Theater stand. Er trat als Schauspieler auf, bearbeitete fremde und schrieb eigene Stücke. Schließlich verband er sich der Truppe unter der Protektion des Lord Chamberlain. 1598 wurde er von Zeitgenossen bereits als der hervorragendste Bühnendichter Englands gerühmt.

In diesem Jahr ließ die Truppe ihr Theater abreißen und erbaute an anderer Stelle das Globe Theatre, das 1599 eröffnet wurde und dessen Mitbesitzer Shakespeare war. Bereits 1597 hatte er, inzwischen ein wohlhabender Mann, das schönste Haus in Stratford gekauft und erwarb in der Folge auch Grundbesitz in seiner Heimatstadt.

Nach dem Tod der Königin Elisabeth I. im Jahre 1603 ernannte Jacob I. die Truppe des Lord Chamberlain zu „The King’s Players“. 1611 verkaufte Shakespeare seine Anteile am Globe Theatre und zog sich nach Stratford zurück. Er starb dort am 23. April 1616.

 

Shakespeare ist der größte Gestalter des Dramas der Renaissance-Menschen. Unerreicht in seiner lebenswahren Menschendarstellung stieß Shakespeare das Tor zur neuzeit auf und zeigt den modernen Menschen in seiner Zwiespältigkeit und tragischen Geworfenheit in eine Welt, die ihrer Illusionen beraubt ist.

Im Mittelalter war der Mensch in feste Gemeinschaften eingebunden, in ein geordnetes Weltbild und in einen sinnerfüllten, göttlichen Heilsplan. Diese Ordnung und Harmonie zerbrach zu Beginn der Neuzeit. Das Individuum emanzipierte sich aus der mittelalterlichen Unmündigkeit, Irrationalität und Wir-Identität zur fortschrittlichen Rationalität und Autonomie. Doch es erkaufte diese Emanzipation mit einem extremen Bindungsverlust und existentieller Unsicherheit.

DIE GESCHICHTE

Die beiden Veroneser, das sind Valentin und sein Freund Proteus.

Valentin verlässt seine Heimatstadt Verona, um am Hofe des Mailänder Herzogs die große Welt kennen zulernen. Proteus will ihn nicht begleiten, weil er bei seiner großen Liebe Julia bleiben will. Valentin, der die Liebe verachtet, hat für ihn nur Spott übrig. Doch kaum in Mailand angekommen, wird er eines Besseren belehrt: Er verliebt sich rettungslos in Silvia, die Tochter des Herzogs.

Den vom Herzog als Silvias Bräutigam auserwählten Thurio nimmt Valentin dabei nicht sonderlich ernst. Kompliziert wird es, als überraschenderweise auch Proteus – von seinem Vater gezwungen – am Hof des Herzogs auftaucht.  Denn trotz aller Treueschwüre gegenüber seiner in Verona zurückgebliebenen Verlobten Julia, entflammt er – kaum angekommen – für Silvia.

Und damit nicht genug. Proteus verrät dem Herzog Valentins Vorhaben, die geliebte Julia heimlich zu entführen. Valentin flieht daraufhin aus der Stadt. Auf seiner Flucht gerät er in die Fänge einer Räuberbande, die er aber so beeindrucken kann, dass er der Hauptmann wird.

Doch Proteus‘ verräterische Intrige, mit der er den Nebenbuhler verdrängen wollte, bringt ihm bei Silvia nichts ein. 

Derweilen reist Julia in Männerkleidung ihrem immer noch geliebten Proteus nach und tritt unerkannt in seinen Dienst, während Silvia mit Hilfe ihres ergebenen Freundes Eglamour aus der Stadt flieht.

Kaum im Wald angekommen, läuft Silvia dann auch schnurstracks der Räuberbande von Valentin in die Arme. Und einer einer verzauberten Waldlandschaft komme es nun nach einigen dramatischen Turbolenzen doch noch zu einem Happy-End.

Impressionen aus "Die beiden Veroneser"

DIE GESCHICHTE

Prospero, der abgesetzte, rechtmäßige Herzog von Mailand, lässt mit Hilfe des Zaubergeistes Ariel vor seiner Insel ein Schiff im Sturm stranden, an dessen Bord sich Prosperos Bruder Antonio befindet. Der schurkische Antonio hatte Prospero einstmals gestürzt und aus Mailand vertrieben. Ebenfalls an Bord des Schiffes ist die Königin von Neapel, die beim Sturz Prosperos geholfen hat. 

An Bord befinden sich aber auch noch Bedienstete – unter anderem der Spaßmacher Trinculo und der betrunkene Kellner Stephano.

Die verschiedenen Gruppen der Schiffbrüchigen irren nun über die fremde Insel, wobei sich Prosperos Bruder Antonio mit Sebastian verbündet, dem Neffen der Königin. Antonio uns Sebastian planen die Ermordung der Königin, um selbst an die Macht zu kommen. 

Trinculo und Stephano treffen auf das Ungeheuer Caliban, das gegen seinen Wille und durch Zauberkraft gezwungen in den Diensten Prosperos steht. Auch diese drei verbünden sich, allerdings auf äußerst lustige und turbulente Weise, um Prospero, den Herrscher der Insel zu ermorden. Derweil trifft Prinz Ferdinand, der Sohn der Königin, auf Miranda, die Tochter Prosperos, und beide verlieben sich.

Im letzten Moment werden durch Prosperos und Ariels Geister die Morde verhindert und es kommt zur Konfrontation aller Beteiligten. Die Königin wird durch Reue geläutert. Prospero vergibt seinem Bruder und entlässt Caliban und Ariel in die Freiheit und Miranda und Ferdinand heiraten.

DIE GESCHICHTE

Vom Schlachtfeld heimkehrend begegnen Macbeth und Banquo, die siegreichen Feldherren des schottischen Krieges, drei Hexen. Diese prophezeien, dass Macbeth König werden würde und Banquo der Stammvater eines Königsgeschlechtes.

Als Macbeth seiner Frau von der Prophezeiung erzählt, entwirft sie eine Mordplan. Macbeth tötet daraufhin den schlafenden König und Lady Macbeth beschmiert die Kammerdiener des Königs, die sie zuvor mit Wein betäubt hat, mit Blut, um sie der Tat verdächtig zu machen.

Als Malcolm, der Sohn des Königs, flieht, weil man ihn des Vatermordes bezichtigt, wird Macbeth König.

Dem neuen König erscheint nun Banquo, als Mitwisser der Prophezeiung und zukünftiger Begründer eines Königsgeschlechtes, höchst gefährlich. Deshalb lässt Macbeth Banquo ermorden. Doch Banquos Sohn Fleance entkommt.

Bei einem Bankett erscheint, nur für Macbeth sichtbar, Banquos Geist und versetzt ihn in panischen Schrecken. Macbeth sucht deshalb die Hexen auf und fragt sie um Rat. Die Hexen warnen ihn vor Macduff, versichern ihn aber, dass ihm kein von einem Weib geborener Mensch schaden könne und dass er nicht eher besiegt würde, bis der Wald von Birnam, der am Fuß der Festung Dunsinan liegt, zur Festung hinaufsteigt.

Als Macduff zu Malcolm, dem Sohn des ermordeten Königs, nach England flieht, lässt Macbeth dessen Frau und Kinder töten.

Inzwischen haben jedoch Gewissensbisse Lady Macbeth zerrüttet. Schlafwandelnd geistert sie nachts durch das Schloss und versucht in ihrem Wahn, sich das Blut des ermordeten Königs von den Händen zu waschen. 

Einige schottische Edle verlassen Macbeth und gehen zur Partei des Königssohnes über, der von England mit einem gewaltigen Heer heranzieht. Doch beruhigt von den Prophezeiungen der Hexen, tritt Macbeth den Kampf an. Nichts kann ihn mehr schrecken. So beeindruckt es ihn auch wenig, als Lady Macbeth im Wahnsinn Selbstmord begeht. 

Den ersten Stoß erleidet sein Selbstbewusstein als er sieht, wie der Wald die Anhöhe zur Burg Dunsinan emporkommt. Prinz Malcolm hat seinen Soldaten nämlich befohlen, sich mit Ästen, Zweigen und Büschen zu tarnen.

Macbeth wird schließlich von Macduff getötet, der nicht „geboren“, sondern seiner Mutter als Kaiserschnitt „aus dem Leib geschnitten“ wurde. 

DIE GESCHICHTE

Nach siegreicher Schlacht kommen Don Pedro, König von Aragon, und seine Gefolgsleute Claudio und Benedikt an den Hof König Leonardos, der sie eine Weile beherbergen will. Hier verliebt sich Claudio in Prinzessin Hero, die schöne Tochter des Hausherrn.

Doch Don Juan, der Halbbruder Pedros, der das Glück an derer Menschen hasst, versucht aus purer Bosheit alles, um das Paar wieder auseinander zu bringen. Er knüpft mit Hilfe seiner Diener Broachio und Konrad eine hinterhältige Intrige, um Hero schlecht zu machen und ihre Untreue zu beweisen. Claudio fällt darauf herein und lässt die Hochzeit vor dem Traualter platzen. 

Inzwischen sind sich Beatrice, die Cousine Heros, und Benedikt näher gekommen – und zwar ebenfalls durch eine Intrige, aber eine positive. Denn die Freunde der beiden reden Benedikt, als er sie heimlich belauscht, ein, wie verliebt Beatrice in ihn wäre. Und Beatrice erzählen sie, dass Benedikt sie lieben würde. So überwinden Beatrice und Benedikt ihre in brillanten Wortgefechten aufgebaute Eheskepsis und Bindungsfeindlichkeit dadurch, dass sie in belauschten Gesprächen von ihrer gegenseitigen Liebe erfahren. Sie finden den Mut, sich aufeinander einzulassen und ihre Rollenspiele als Männerverächterin und Frauenfeind aufzugeben.

Beatrice, die von der Unschuld ihrer Cousine Hero überzeugt ist, überredet Benedikt, Claudio zum Duell zu fordern. Bevor es dazu kommen kann, fliegt Juans Intrige allerdings auf – und zwar ausgerechnet durch die Dämlichkeit der beiden Gerichtsdiener Holzapfel und Schlehwein, die ansonsten alles falsch machen, was man nur falsch machen kann. Hero ist rehabilitiert und kann Claudio nun endlich heiraten.

Impressionen aus "Viel Lärm um nichts"

DIE GESCHICHTE

Moment mal! Die Shakespeare-Spiele ohne Shakespeare? Wie kann das sein? Naja, was will man machen, es muss halt mal sein. Weil … der Shakespeare hat einfach zuviel gefeiert an seinem 450. Geburtstag im Jahre 2014. Und jetzt, jetzt isser ein bisschen schlapp und muss sich erst mal erholen.

Und, entschuldigung, wir Ludschter wissen, wie er gefeiert hat, der alte Shakespeare, weil wir haben ja extra eine Riesen-Geburtstagsparty für ihn organisiert! Das war ein Ding! Und deswegen braucht er jetzt ein wenig Ruhe. Aber keine Angst, nächstes Jahr, 2016, zu seinem 400. Todestag, ist er wieder voll da!

Damit wir Ludschter 2015 trotzdem tolles Theater machen können, schickt Shakespeare uns seinen Kumpel Johann Nestroy vorbei, den berühmten österreichischen Komödiendichter! Und damit ist die Spielzeit 2015 das erste „Kumpeljahr“ der Shakespeare-Spiele-Ludwigsstadt.

Außerdem ist es durchaus folgerichtig, dass sich Festspiele, die sich dem Erbe Shakespeares verschrieben haben, auch andere Klassiker der Weltliteratur spielen. Denn Shakespeare, der größte Dichter der Welt, steht für die Klassiker an sich, steht für Literatur und Theater.

Deswegen werden wir hier in Ludwigsstadt auch in Zukunft nicht nur Shakespeare spielen, sondern auch andere große Klassiker der Weltliteratur. Und mit dem guten alten Nestroy fangen wir an.

 

Impressionen aus "Einen Jux will er sich machen"

DIE GESCHICHTE

Zum 400. Todestag von William Shakespeare präsentieren die Shakespeare-Spiele Ludwigsstadt dessen heiter-melancholisches Spätwerk „Das Wintermärchen“.

Leontes, der König von Sizilien, glaubt, seine Frau würde ihn mit seinem besten Freund betrügen. In seiner Eifersucht klagt er die Königin an und lässt ihr gemeinsames neugeborenes Kind in der Wildnis aussetzen, damit es dort stirbt …

Zum Glück taucht der lustige Schäfer auf, findet das Baby und adoptiert es. Und jenes Baby wächst zu einer wunderschönen Prinzessin heran, die sich prompt in einen wunderschönen Prinzen verliebt … und ein wunderschönes Märchen nimmt seinen Lauf …

Das „Wintermärchen“ ist eine romantische Komödie über die Liebe, das Leben und den Tod. Und es ist ein vergnügliches Spektakel! Denn wenn der lustige Schäfer und der depperte Dieb Autolycus fröhlich durchs Stück purzeln und am Ende – unwissentlich – auch noch alles zu einem glücklichen, berührenden und märchenhaften Schluss bringen, dann bleibt kein Auge trocken.

Heiter, witzig und turbulent, groß, bunt, dramatisch, voller überraschender Wendungen und mit viel Musik wird „Das Wintermärchen“ zum berauschenden und berührenden Theaterabend.

 

Impressionen aus "Das Wintermärchen"

DIE GESCHICHTE

Es ist was faul im Staate Dänemark!
Das berühmteste Theaterstück der Welt, von William Shakespeare.

Der König von Dänemark, Prinz Hamlets Vater, ist überraschend verstorben. Und dessen Bruder Claudius, Hamlets Onkel, der neue König, hat direkt nach dem Tod des Vaters Hamlets Mutter geheiratet.

Eines Nachts erscheint Hamlet der Geist seines toten Vaters und bestätigt ihm, was er längst vermutet hat: Sein Vater wurde von Claudius ermordet. Der Geist befiehlt Hamlet, den Mord zu rächen, die Mutter jedoch zu schonen.

Hamlet nimmt nun ein wunderliches Wesen an und verstellt sich. Er spricht scheinbar zusammenhanglose, doppeldeutige Sätze, mit denen er Claudius provoziert. Schatzmeister Polonius erklärt Hamlets seltsames Verhalten damit, dass Hamlet unglücklich in Ophelia verliebt ist, die Tochter von Polonius.

Eine reisende Schauspieltruppe gibt Hamlet die Gelegenheit, dem König eine Falle zu stellen. Denn er lässt die Schauspieler ein Stück aufführen, in dem ein König auf die gleiche Weise ermordet wird wie Hamlets Vater. Noch ehe das Stück zu Ende ist, verlässt Claudius die Aufführung.

Nun gibt es für Hamlet keinen Zweifel mehr an der Schuld des Onkels. Dennoch zögert er, den König zu töten. Als Hamlet merkt, dass Claudius ihn überwachen lässt, tötet er den Spitzel und erkennt zu spät, dass es sich um Ophelias Vater, Polonius, handelt.

Claudius will Hamlet nun für immer loswerden. Er schickt ihn auf eine diplomatische Mission nach England und lässt ihn durch Vertraute begleiten, die sein Todesurteil bei sich führen. Claudius bittet den englischen König, Hamlet in England hinrichten zu lassen. Doch Hamlet kann den Anschlag vereiteln und kehrt zurück nach Dänemark.

Dort hat Ophelia, die über die Ereignisse wahnsinnig geworden ist, Selbstmord begangen. Ophelias Bruder Laertes fordert Hamlet, den er als Mörder seines Vaters und seiner Schwester sieht, zum Kampf.

König Claudius will Laertes nun als Werkzeug benutzen, um Hamlet endgültig zu vernichten. Er lässt die Klinge von Laertes Schwert vergiften und stellt einen Becher mit vergiftetem Wein bereit. Aber während des Duells trinkt die ahnungslose Königin den vergifteten Wein.

Bei dem Kampf wird Hamlet von Laertes leicht verletzt. Doch in der Hitze des Gefechts vertauschen beide die Waffen, und Hamlet verwundet Laertes ebenfalls mit dem vergifteten Schwert. Als die Königin tot zu Boden sinkt und der sterbende Laertes die Intrige des Königs aufdeckt, findet Hamlet – ebenfalls sterbend – endlich die Kraft, Claudius zu töten.

Shakespeares „Hamlet“ ist wohl das berühmteste Theaterstück der Welt. Zumindest das am meisten gespielte. „Hamlet“ ist ein Stück, das auf unterschiedlichsten Ebenen funktioniert. Es ist zugleich Horror- und Geistergeschichte, ein Krimi, in dem ein Mord aufgeklärt wird, ein Verschwörungsthriller und ein philosophisches Werk über Tod, Schuld und Vergebung. Vor allem aber ist es unterhaltsam und niemals langweilig. Es passieren Morde, es erscheinen Geister, es wird gekämpft. Und die komödiantischen Figuren wie der Kämmerer Polonius oder die beiden Totengräber sorgen dafür, dass auch gelacht werden darf.

Mit „Hamlet“ präsentieren die Shakespeare-Spiele Ludwigsstadt nicht nur das berühmteste Werk Shakespeares, sondern auch das größte, tiefste und umfassendste Theaterstück der Weltliteratur. Spannend und unterhaltsam. Mitreissend, packend und berührend. Theater pur.

Impressionen aus "HAMLET - der Prinz von Dänemark"

Wandermarathon 2017

Alle Teilnehmer des Wandermarathon 2017 in der Rennsteigregion haben von den Shakespeare’lern eine Klammer bekommen, darauf gibt es eine Gewinnnummer.

Die Auslosung ist erfolgt. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern. Diese werden in den nächsten Tagen per Mail informiert.

Hier schon mal die gezogenen Gewinnnummer:

430, 14, 280, 358, 455, 71, 448, 273, 356, 88, 11, 222, 211, 180, 305, 123, 453, 434, 122 und 135

DIE GESCHICHTE

Der Prahlhans … oder wie die Ludschter soae dädn … Dar bommfortioneese Generoal Hans Proahl 

General Hans Prahl, ein absolut von sich überzeugter Angeber, Aufschneider und Lügenbeutel – und überhaupt das größte Großmaul aller Zeiten – verliebt sich in die schöne Aurelia.

Da Aurelias Verlobter Titus gerade auf Reisen ist, beschwatzt der General ihre Mutter, ihm die Tochter zur Frau zu geben und nimmt Aurelia mit zu sich nach Zypern. Pfiffikus, der treue Sklave, macht sich an die Verfolgung und schafft es, in den Haushalt des Generals aufgenommen zu werden.

Er benachrichtigt Titus, der sofort herbeieilt, und im Nachbarhaus des Generals Quartier nimmt. Da Pfiffikus die Wand zwischen dem Nachbarhaus und Aurelias Zimmer zammhaut, können sich die beiden nun heimlich treffen … was natürlich irgendwann rauskommt …

Pfiffikus muss sich nun einen Trick nach dem anderen ausdenken, um die Liebenden zu retten. So erfindet er zum Beispiel eine Zwillingsschwester von Aurelia und sorgt damit für amüsanteste Verwicklungen.

Außerdem entwirft er einen Plan, um den General dazu zu bringen, Aurelia freiwillig gehen zu lassen. Denn der General, der von sich selber glaubt, er wäre noch hübscher als Brad Pitt und Florian Silbereisen zusammen, hat eine große Schwäche: Frauen!

Und Pfiffikus erzählt ihm nun von all den hübschen Mädchen, die sich angeblich nach ihm verzehren. Ja, er engagiert sogar Schauspielerinnen, die so tun, als würden sie aus Liebessehnsucht reihenweise in Ohnmacht fallen. Bis der General – leicht verwirrt und erhitzt – sogar vor der mürrischen Köchin nicht zurückschreckt … und von selbiger ordentlich durchgeprügelt wird.

In dem ganzen Durcheinander von Streichen, Verwechslungen, Missverständnissen und Prügeleien hat es der kleine Pfiffikus jedoch gar nicht so leicht, mit Titus und Aurelia zu fliehen …

Die Shakespeare-Spiele Ludwigsstadt präsentieren die fröhliche Komödie „Der Prahlhans“ als freche, flotte Römer-Klamotte, bei der herzhaft gelacht werden darf und gewiss kein Auge trocken bleibt. Ein großer, spaßiger und knallbunter Theater-Abend ist da garantiert.

 

Impressionen aus "dem Prahlhans "

DIE GESCHICHTE

Eine bezaubernde, romantische und fröhlich-turbulente Komödie

Auf Wunsch ihres Vaters soll die schöne Hermia Demetrius heiraten. Sie liebt jedoch Lysander. Deshalb fliehen die beiden nachts aus der Stadt. Doch Demetrius folgt ihnen. Und Helena, eine Freundin Hermias, folgt wiederum Demetrius, in den sie verliebt ist.

Im Wald treffen sich aber auch die Elfen, Feen und Kobolde. Doch die Stimmung der Geister ist getrübt, denn Oberon, der Elfenkönig, ist mit seiner Königin Titania zerstritten. Um sie zu ärgern, beauftragt er den kleinen Waldgeist Puck, eine Blume zu suchen, deren Saft – auf die Augen der schlafenden Titania geträufelt – dafür sorgt, dass sie sich unsterblich in das erste Lebewesen verliebt, das sie beim Aufwachen erblickt. Zugleich gibt er Puck den Befehl, auch die Augen des schlafenden Demetrius mit dem Saft zu benetzen, damit der sich in Helena verliebt.

Im Wald ist aber auch noch eine Gruppe Handwerker dabei, ein Theaterstück zu proben. Und der übermütige Puck verwandelt den Hauptdarsteller der Truppe, Herrn Zettel, in einen Esel. Nachdem die Handwerker entsetzt geflohen sind, irrt Zettel, der Esel, alleine durch den Wald und begegnet der erwachenden Elfenkönigin, die sich in ihn verliebt.

Dummerweise hat Puck aber nicht Demetrius mit der Blume berührt, sondern Lysander, und die Liebenden geraten nun in die schlimmsten Liebeswirren. Im nächtlichen Wald herrscht bald das größte Durcheinander und Oberon und Puck haben alle Hände voll zu tun, die Ordnung wieder herzustellen.

Die Shakespeare-Spiele präsentieren die wohl berühmteste Komödie der Welt als romantischen Theaterabend, ausgelassen und derb in den burlesken Sequenzen, aber auch ruhig und düster in den Wald- und Geisterszenen. Die Mischung aus Spaß und Ernst, die dichte, packende Atmosphäre, die Lichteffekte und die Musik machen den „Sommernachtstraum“ zu einem unvergesslichen Theatererlebnis und zu einem Höhepunkt in der Aufführungsgeschichte der Shakespeare-Spiele Ludwigsstadt.

Der „Sommernachtstraum“ wird nicht nur ein großer Spaß, sondern auch ein Theaterabend, der das Publikum fesseln und verzaubern wird.

Impressionen aus "dem Sommernachtstraum "

DIE GESCHICHTE

Ein knallbunter Theaterabend mit Karl Valentins fröhlichsten und witzigsten Sketchen und Stücken.

Die Shakespeare-Spiele Ludwigsstadt präsentieren in diesem Jahr zur Abwechslung mal keinen Shakespeare, sondern einen anderen, ebenfalls sehr, sehr berühmten Theatermann, den großen Komödianten-Klassiker Karl Valentin, seines Zeichens bayerischer Komiker, Schauspieler, Schriftsteller, Theaterregisseur und Filme-macher.

Die Shakespeare-Spiele zeigen in einem knallbunten Theaterabend Karl Valentins fröhlichste und witzigste Szenen, Sketche und Stücke. Darunter „Der Firmling“ und das romantische Heimat- und Alpendrama „Der Wilddieb“, bei dem kein Auge trocken bleibt.

Höhepunkt des unglaublichen Abends jedoch wird die Aufführung des gigantischen Monumental-Epos „Ritter Unkenstein“, in dem Karl Valentin ein Mittelalter aufleben lässt, das es so sicherlich nie gegeben hat!

Anstatt „Herr der Ringe“-mäßige Schlachten zu bestreiten, Drachen zu töten oder irgendwelche Jungfrauen zu erretten, muss sich Ritter Unkenstein leider um seine nervige Familie kümmern … und um den Recken Heinrich, der mit Unkensteins Tochter unter einer Decke steckt, die vor ihrem Vater ein süßes Geheimnis verbirgt. Aber gerade als Ritter Unkenstein da mal familiär durchgreifen will, stürmt sein Nachbar, Ritter Rodenstein, mit seinen Horden die Burg. Als sich um Mitternacht auch noch das Gespenst der Ahnfrau einmischt, reicht’s Ritter Unkenstein und er verurteilt den Recken Heinrich zum Tode. Leider hat aber der Scharfrichter das Beil verlegt … und mit dem Ersatzbeil kann Heinrich nicht hingerichtet werden, weil das total verrostet ist und da würde sich der Geköpfte womöglich eine Infektion holen. Probleme über Probleme!
Erleben Sie Unkensteins unglaubliche Abenteuer in dem fulminanten Mittelalter-Spektakel „Ritter Unkenstein…oder…Auf der Burg, da gibt’s koa Sünd!“

Öffnungszeiten

Zu den folgenden Zeiten hat unsere Verwaltung geöffnet: 

Montag

09:00 - 12:00 Uhr
und 14:30 - 17:30 Uhr

Dienstag

09:00 - 12:00 Uhr

Mittwoch

09:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag

09:00 - 12:00 Uhr
und 14:30 - 17:30 Uhr

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